Warum Wissen bei KI-Anbietern so schwer wieder auszieht
Ein Wechsel der Unternehmenssoftware wird aufwendig, sobald sich darin mehrere Jahre Betriebswissen angesammelt haben. Fachleute bezeichnen diese Abhängigkeit als Vendor Lock-in. Ein Wechsel bleibt technisch möglich, verursacht aber hohe Kosten und viel Arbeit.
Bei KI-Systemen betrifft diese Abhängigkeit einen besonders wichtigen Bestand: das Wissen des Unternehmens.
Im laufenden Betrieb werden Dokumente, Richtlinien und Produktinformationen in das System übertragen. Mitarbeitende richten Assistenten ein, formulieren Anweisungen, korrigieren Ergebnisse und passen ihre Arbeitsabläufe an. Diese Arbeit bildet eine geordnete und für konkrete Aufgaben aufbereitete Wissensbasis.
Warum ein Wechsel teuer wird
Gründe für einen Anbieterwechsel sind höhere Preise, schlechtere Ergebnisse, geänderte Vertragsbedingungen oder ein besseres Angebot.
Der Wechsel scheitert häufig am praktischen Aufwand. Dokumente liegen möglicherweise in einem proprietären System. Assistenten, Verknüpfungen und Berechtigungen müssen neu eingerichtet werden. Mitarbeitende benötigen eine erneute Einarbeitung. Ein technisch möglicher Umzug kommt dann einem Neuaufbau nahe.
Diese Abhängigkeit wächst während der Nutzung. Jedes hochgeladene Dokument, jeder eingerichtete Assistent und jede Anpassung erhöht den späteren Wechselaufwand.
Wissen und KI-Modell trennen
Eine getrennte Architektur verringert dieses Risiko. Dokumente, Quellen, Kategorien und Zugriffsrechte werden in einem eigenen Bestand verwaltet. KI-Modelle greifen für einzelne Aufgaben auf diesen Bestand zu.
Umsetzung in Lexikara
Lexikara folgt diesem Aufbau. Die Wissensbasis enthält die Dokumente und Quellen des Unternehmens und wird in Frankfurt am Main verarbeitet. Die angebundenen KI-Modelle lassen sich wechseln, während Struktur, Inhalte und Berechtigungen erhalten bleiben.
Fazit: Firmenwissen muss beweglich bleiben
KI-Anbieter können Preise, Modelle und Vertragsbedingungen ändern. Das aufbereitete Unternehmenswissen sollte davon unabhängig bleiben. Eine getrennte Wissensbasis schützt die geleistete Arbeit und verbessert die Verhandlungsposition bei einem Anbieterwechsel. Mit Lexikara bleiben Dokumente, Struktur und Zugriffsrechte verfügbar, auch wenn das verwendete KI-Modell wechselt.
